Montag, 26. Februar 2018

Kapitel 3




Clenin hatte Zweifel. Sollte er die Fußspuren folgen in den dunklen, geheimnisvollen Wald? Sollte er das blaue Auto untersuchen? Sollte er mit seinem eigenen Auto wegfahren? Er beschloss, in den Wald zu gehen. Nach ein paar Schritten hörte er etwas unter seinen Füßen klirren. Unter seinem linken Fuß gab es eine kleine rote Anstecknadel, die ein bisschen beschädigt war. In der Mitte der Anstecknadel war ein kleines Goldstück, aber man konnte nicht genau sehen, was dieses Stück war. Clenin steckte diese Anstecknadel in seine Tasche und ging in den Wald.

Zum Glück gab es keinen Nebel mehr. Als Clenin in den düsteren Wald ging, wurde er durstig. Leider hat er seine Flasche vergessen und konnte keine Wasserquelle finden. Nach ein paar Stunden im endlosen Wald bemerkte er auch, dass er kein Essen hatte. Plötzlich erinnerte er sich, dass er den Weg vergessen hat. Dieser hungrige, durstige, müde Mann ohne Willensstärke bekam sehr traurig aber wütend, also saß er auf einem Stein und weinte.

Die Sonne schien durch die Bäume auf ihn. Clenin fand seine Hoffnung wieder und dachte, „ich bin Alphons Clenin, der Polizist von Twann. Würde ich dieses Rätsel ungelöst lassen? Ne, das kann ich nicht.” Er schüttelte den Staub ab, stand auf und ging weiter durch den Wald.

Bald sah er etwas in einer fernen Lichtung. Es war wie ein Haufen von Klotz, aber Clenin war nicht sicher. Er ging näher heran. Dieser Haufen war eigentlich kein Haufen von Klotz; er war ein kleines Häuschen. Drinnen gab es kein Licht und die Tür war fest verschlossen. Links von der Tür war ein einziges kleines Fenster. Clenin schaute durch das Fenster und sah niemand da drinnen. Aber auf dem Tisch drinnen war eine heiße Schüssel mit Suppe, deren aufsteigenden Dampf man sehen konnte. Clenin ging hinter dem Haus. Es gab keine anderen Fenster, aber er fand einen Bach, von dem er Wasser trinken konnte. Als er das Wasser aus dem Bach trank, bemerkte er, dass das Wasser wie Benzin schmeckte. Er spuckte das verschmutzte Wasser aus. Plötzlich sah er am schlammigen Ufer die Fußspuren, die ihn in den Wald geführt hatten. In einer der Fußspuren fand Clenin eine kleine schmutzige Karte mit dem Namen „Ulrich Schmied” darauf geschrieben. Viel wurde auch in einer fremden Sprache geschrieben, die er noch nie gesehen hatte. Plötzlich hörte er ein Geräusch. Er dachte, dass jemand die Tür öffnete—aber es gab kein Mensch drinnen des Häuschens! Clenin sprang hinter einen Baum und versteckte sich. Eine alte Frau in Uniform mit einer Pistole kam aus dem Häuschen. Es war zu spät für Clenin; die Frau kam näher zu dem Baum, hinter dem Clenin sich versteckte.

Fortsetzung folgt...

Untersuchen—to investigate
Abschütteln—to shake off
Lichtung– a clearing/glade
Haufen–a pile
Klotz–logs
Dampf–steam
Ausspucken–to spit out
Verschmutzte–polluted
Schlammig—muddy 

1 Kommentar:

  1. Ich mag dieses Kapitel. Ich dachte, dass das Haus von der Hexe in "Hansel und Gretel" sein konnte!

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